Heinrich Harrer – 7 Jahre in Tibet

Der Österreicher Heinrich Harrer nahm 1939 an einer von den Nationalsozialisten organisierten Expedition zum Himalaya teil. Seit Oktober 1933 gehörte er der SA an, 1938 trat er der NSDAP und der SS bei.

Aufgrund des Ausbruches des 2. Weltkrieges wurde er in Indien gefangen genommen. Er schaffte es, zu entkommen, gemeinsam mit dem Diplomingenieur Aufschnaiter. Sie flüchteten zu Fuß 21 Monate, 2.000 Kilometer nach Lhasa, da dies zu diesem Zeitpunkt noch unabhängig von China war. Dort berieten sie den 14. Dalai Lama. Als die chinesische Regierung 1950 den Machtanspruch auf Tibet geltend machen wollte, floh Harrer und kehrte später nach Europa zurück.

Über seine Erlebnisse schrieb Heinrich Harrer sein Buch „7 Jahre in Tibet“.
Dieses wurde auch verfilmt mit dem Regisseur Jean-Jaques Annaud und den Darstellern Brad Pitt, David Thewlis und Jamyang Jamtsho Wangchuk, welche daraufhin ein lebenslanges Einreiseverbot nach China erhielten. Allerdings weicht die im Film erzählte Geschichte in mehreren Punkten vom Buch ab.

Die aktuelle Lage

Für die meisten Tibeter haben sich die Lebensbedingungen seit 1950 deutlich verschlechtert. Auf dem Land haben die Menschen immer noch keinen Zugang zu Strom, medizinischer Versorgung oder Schulbildung. Durch die starke Umweltverschmutzung ist auch der Zugang zu sauberem Trinkwasser nicht mehr gewährleistet.
Die Internationale Juristenkommission geht davon aus, dass ca. 70% der Tibeter in Tibet unterhalb der Armutsgrenze leben.

Das „Projekt zur Linderung der Armut in Westchina” der UNO, welches dafür sorgen sollte, den Tibetern mehr Nahrung zu gewährleisten, führte dazu, dass die Weizenproduktion gesteigert wurde und somit günstiger nach China exportiert werden konnte.

Seit dem es die neue Bahnlinie (2007 fertig gestellt) von China nach Tibet gibt, ist die Arbeitslosigkeit rapide angestiegen aufgrund des Ansturms der chinesischen Arbeiter.
Von 2001 bis 2005 wurde die Lhasa-Bahn gebaut, eine 1125 km lange Eisenbahnstrecke von Zentralchina bis zur tibetischen Hauptstadt Lhasa. Öl, Kohle, Güter aus dem Bergbau Tibets und andere Waren können nun zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten über eine Bahnstrecke befördert werden.

Zur Erreichung der im “China’s Western Development Program” (Entwicklungsprogramms für den Westen Chinas) formulierten Ziele hat Peking in den letzten Jahren beträchtliche Summen in die von Minderheiten bewohnten Gebiete gepumpt, um die in diesen Regionen vorhandenen Ressourcen zu nutzen und sie dabei politisch enger an China zu binden
Zu den geplanten Projekten, wie z.B. einer Eisenbahnlinie von Gormo nach Lhasa im Wert von 3,2 Milliarden US$, einem West-Ost-Stromtransfer, einem West-Ost-Gastransfer oder der Süd-Nord-Wasserumleitung wurden keinerlei fundierte Umweltgutachten oder -studien veröffentlicht. Diese Infrastrukturprojekte, die dazu dienen, Chinas eigenen Bedarf nach Weiterentwicklung zu befriedigen, lassen ernsthafte Bedenken aufkommen, inwieweit Chinas Engagement echt und es eigentlich bereit ist, für die Verbesserung und den Schutz der Umwelt zu sorgen und eine nachhaltige Entwicklungspolitik in Tibet zu betreiben.
Bei dem geplanten „Süd-Nord-Wasserumleitungsvorhaben” soll Wasser aus den von Minderheiten bewohnten südwestlichen Regionen, die verhältnismäßig reich an Wasservorräten sind, in den ausgedörrten Norden, wo Desertifikation und Dürre immer mehr fortschreiten, umgeleitet werden.
Einige der führenden Politiker haben des weiteren Zweifel an der Durchführbarkeit des gigantischen Projekts zum Ausdruck gebracht, da dies verheerende Folgen für die Umwelt und Bevölkerung Süd-Tibets nach sich ziehen würde.

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Holz wird auf der nur teilweise ausgebauten 1100 Kilometer langen Autobahn, dem so genannten “Friendship-Highway” aus Tibet (Lhasa) nach China (Xigaze) transportiert. Daran schließt sich eine 100 Kilometer lange Baustelle an. In drei Jahren soll der Ausbau der Straße fertig gestellt sein.
Zwar wurde der Holzeinschlag in Tibet wurde von 210.000 m³ im Jahr in den 80er Jahren auf 50.000 bis 60.000 m³ in den Jahren 2002 und 2003 reduziert, dennoch richtet das Abholzen der Wälder in Tibet Umweltschäden an. Ca. 46% des Waldbestandes sind bereits abgeholzt.

Autonomes Gebiet?

In Tibet (wie in China) werden die Menschenrechte von der Chinesischen Regierung nicht geachtet, die tibetische Exilregierung kann darauf keinen Einfluss nehmen. Die meist friedlichen Proteste der Tibeter werden, wie z.B. am 10.3.2008 von der chinesischen Armee brutal niedergeschlagen, wobei es an diesem Tag nach tibetischen Angaben 200 Tote gab. Amnesty international schätzt die Zahl der Todesopfer sogar noch auf ein Vielfaches davon. Chinesischen Angaben zufolge starben 21.

Über 1000 Demonstranten wurden festgenommen und viele sind bis heute noch im Gefängnis, in dem sie gefoltert werden, kaum Nahrung bekommen und keine medizinischen Behandlungen erhalten, wie Freigelassene berichten.

In Tibet werden alle Medien wie Zeitungen, Radio und Fernsehen von der chinesischen Regierung überwacht und zensiert, es existiert keine Meinungsfreiheit. Der Dalai Lama wird in der Presse als ein Verräter dargestellt, der das Land spalten will. Journalisten ist es nicht gestattet, nach Tibet zu kommen und erst seit Ende März diesen Jahres dürfen Touristen wieder einreisen.

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Dieses Bild zeigt die chinesischen Sicherheitskräfte in Lhasa. Laut China soll es eine Polizei zum Schutz der Bürger sein, für die Tibeter wirkt es eher wie eine Armee. (Leider gibt es keine Bilder mit besserer Qualität, da es eigentlich verboten ist, chinesische Polizei zu fotografieren)
Allein das Militär- und Sicherheitspersonal in Tibet wird auf 600.000 geschätzt.

Erst 2002 wurde die tibetische Sprache als offizielle Sprache neben der chinesischen auch in Gerichten akzeptiert. Seit dem wird tibetisch auch an den Schulen als Pflichtfach gelehrt. Allerdings wird auf öffentlichen Treffen häufig noch chinesisch gesprochen, weshalb die meisten gebildeten Tibeter beide Sprachen beherrschen.

Grenze USA- Mexiko

Die Grenze zwischen den USA und Mexiko

 

Gliederung:

 

– Entstehung der Grenze

– Grenzverlauf und Grenzübergänge

– Illegale Einwanderung

– Grenzsicherung

– Bedeutung Illegaler Einwanderer für die USA

 

Entstehung der Grenze:

 

Ursprünglich gehörten Kalifornien, Utha, Nevada, New- Mexiko und Texas zu Mexiko. Der Anschluss von Texas an die USA 1846 war der Auslöser des Krieges zwischen den beiden Staaten (1846- 1848). 1848 wurde Mexiko mit dem Friedensvertrag von Guadalupe Hidalgo zum verkauf von Kalifornien, Utha, Nevada und New- Mexiko gezwungen und verlor somit über ein Drittel seines Territoriums.

Seit 1853 ist die Grenze unverändert.

 

Grenzverlauf und Grenzübergänge:

Die Grenze zwischen den USA und Mexiko ist 3138 km lang und verläuft zwischen Brownsville und Matamoros im Osten und San Diego und Tijuana im Westen, vom Golf von Mexiko 2019 km mitten durch den Rio Grande bis El Paso und Juarez, 850 km weiter nach Westen bis zum Colorado River , ca. 40 km durch den Colorado und schließlich 226 km in westlicher Richtung bis zum Pacific.

Auf amerikanischer Seite Liegen die Bundesstaaten Kalifornien, Arizona, New- Mexiko und Texas, auf mexikanischer Seite Baja California, Sonora, Chihuahua, Coahuila, Nueco Leon und Tamaulipas an der Grenze. Die längsten Grenzabschnitte haben Texas (USA) und Chihuahua (Mexiko).

Die Grenze durchquert viele verschiedene Landschaften wie die Sonara Wüsten und mehrere Gebirge.

Städte wie Tijuana sind zum Teil bis an die Grenze herangebaut.

Im Grenzgebiet leben ca. 12 Mio. Menschen.

 


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Die Grenzanlage zwischen San Diego (links) und Tijuana (rechts)

 

Von Westen nach Osten gibt es folgende offizielle Grenzübergänge:

 

 

Illegale Einwanderung:

 

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Schätzungen zufolge kommen jedes Jahr bis zu 500.000 Menschen illegal über die mexikanische Grenze in die USA. Die meisten davon sind zwar Mexikaner, viele kommen aber auch aus anderen Lateinamerikanischen Ländern und nutzen Mexiko nur als Transitland. Alle haben dasselbe Ziel: In den USA genug Geld verdienen, um sich und die eigene Familie in Mexiko versorgen zu können. Die meisten hoffen, dass sie genug Geld verdienen um später nach Mexiko zu ihrer Familie zurückkehren zu können. Da sie aber illegal in den USA sind und somit keine Arbeitsberechtigung haben werden sie meist ausgebeutet und erhalten nur einen Bruchteil des für US Bürger gängigen Lohns.

Insgesamt leben ca. 25 Mio. Menschen mexikanischen Ursprungs in den USA.

Seit den 1980er Jahren wurde es immer schwerer in die USA zu kommen: Die Grenzkontrollen wurden enorm verschärft, es wurde begonnen an leicht zu überquerenden Stellen Zäune zu errichten, teilweise war sogar die Armee an der Grenzüberwaschung beteiligt. Es ist heute quasi nur noch möglich die Grenze an Lebensgefährlichen Stellen wie durch die Sonara Wüste, durchs Gebirge oder durch den Rio Grande zu überqueren. Mehrere hundert illegale Einwanderer sterben jährlich beim Versuch an Schlangen- oder Skorpionsbissen, verdursten oder ertrinken. Auch die Zahl der durch Mexikanische Banden an der Grenze ermordeten hat in den lezten Jahren stark zugenommen.

Einige versuchen es alleine, andere zahlen so genannten Coyotes (Schleuserbanden ) 2000 bis 5000 US Dollar, damit diese sie über die Grenze bringen. Nicht selten verschwinden die Coyotes aber mit dem Geld und lassen die Menschen im Gebirge oder in der Wüste sitzen. Zum Teil arbeiten die Coyotes sogar mit den Banden zusammen, die die Migranten ausrauben und ermorden.

Der Aktuelle Zustand wird von allen Seiten als nicht akzeptabel angesehen.

Die von Bush auf den Weg gebrachte Einwanderungsreform, die unter anderem den illegal in den Staaten lebenden den Weg zur Staatsbürgerschaft ebnen, die Grenzkontrollen weiter verstärken und das Vorgehen gegen Arbeitgeber, die illegale Einwanderer einstellen erleichtern sollte, ist 2007 gescheitert und liegt bis heute auf Eis.


 

Grenzsicherung:

800px-el_camino_del_diablo_border_patrolBereits in den 60er Jahren wurde mit der Abschottung der Grenze begonnen. Allerdings wurde erst nach der ersten großen Einwanderungswelle Anfang der 80er Jahre begonnen, konsequent gegen illegale Einwanderung vorzugehen. Hierzu wurde 1986 das Gesetz IRCA beschlossen: Alle bis 1982 illegal Eingewanderten erhielten einen legalen Status, für alle anderen galten scharfe Abschiebungsregeln. Außerdem wurden die Grenzkontrollen aufgestockt und die suche nach illegalen Einwanderern im Innland ausgeweitet.

Seit den 90 Jahren ist es noch schwieriger geworden in die USA zu gelangen: Allein zwischen 1993 und 99 wurde das Budget zur Grenzsicherung auf 4.2 Mrd. US Dollar verdreifacht. Es wurden Zäune und Stahlwände errichtet und die Anzahl der Grenzbeamten vor allem in der näher großer Städte wie Tijuana oder El Paso, wo die meisten Versuche von illegaler Grenzüberquerung stattfinden, drastisch erhöht.

Das neueste; 2006 beschlossene Projekt ist der Bau eines 1100 km langen Grenzzauns. Dieser ist allerdings bis heute sehr umstritten, vor allem da immer mehr Menschen sterben würden weil diese immer gefährlichere Wege nehmen müssten.

Des Weiteren ist vor kurzem in Arizona der erste Teil des so genannten Virtuellen Zauns fertig gestellt worden. Er besteht aus Türmen mit modernster Überwachungstechnik, die einen 45 km langen Abschnitt überwachen sollen. Bereits zwei Monate nach der Fertigstellung des Abschnitts musste die US Regierung allerdings eingestehen, dass durch die 20 Mio. teure Anlage nur ein Bruchteil der Migranten aufgehalten werden konnte. Nun sollen durch eine weitere Millionen-Investition 17 weitere Türme errichtet werden.


 


 

Bedeutung Illegaler Einwanderer für die USA

Der Süd- Westen der USA kann auf die lateinamerikanischen Arbeiter aus vielen Gründen nicht mehr verzichten.

Diese kosten die Arbeitgeber einen Bruchteil des Normalen Lohns. Außerdem sind sie meist wesentlich motivierter als Einheimische. Sie sind nach Amerika gekommen um ihren Traum von einem Leben ohne Armut zu leben zu erfüllen. Dass dieser Traum meist nicht in Erfüllung geht spiel dabei keine Rolle, sie glauben daran und arbeiten hart dafür. Vor allem aus der Landwirtschaft, der Gastronomie und dem Baugewerbe sind sie nicht mehr wegzudenken.

Dies ist wohl auch einer der Gründe, warum Bush’ s Einwanderungsreform gescheitert ist: Würden alle Einwanderer eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung erhalten, gäbe es kaum noch extrem billige Arbeitskräfte, auf die sich die Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten eingestellt.

Gazastreifen

Nana Mareike Ehlers

Die Grenze zu einem Staat, der noch nicht ist.

Die Grenze Israel – Gazastreifen

allg. Infos unter https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/gz.html

Allgemeines

Karte - Gazastreifen

Karte - Gazastreifen

Der Gazastreifen, ein Streifen palästinensischer Selbstverwaltung, der von Israel im 6-Tage-Krieg besetzt wurde, ist ein Ort der ständigen Spannungen und Konflikte.

Durch die Ansiedlung israelischer Siedler durch die israelische Regierung im autonomiebestrebten., hauptsächlich muslimischen Gaza-Gebiet, wurde die Herrschaft Israels besiegelt.

 

Ein kleinerer Zaun…und Raketen

Die Barriere konnte manche der Selbstmordattentäter aufhalten, doch niemanden davon, illegale Tunnel unter den Grenzanlagen hindurch in die Freiheit zu buddeln. Reglemäßig werden solche Tunnel entdeckt und zerstört. Doch die Angriffe aus dem Gazastreifen gegen Israel gehen weiter. Die eingesetzte Waffe heißt Qassam, benannt nach dem Rebellenführer Izz ad-Din al Qassam, der in den 1930er Jahren gegen die britische Mandatsmacht in Palästina kämpfte. Der Ort Sderot taucht wegen der Qassam-Einschläge immer wieder in den Nachrichten auf. Vom Gazastreifen sind es nur fünf Kilometer zu der israelischen Kleinstadt im Grenzgebiet. Mitglieder der Hamas und anderer radikaler Palästinenserorganisationen feuern die selbst hergestellten Raketen seit Oktober 2001 immer wieder vom Gazastreifen aus Richtung Israel.

Tunnel unter der Grenze

Tunnel unter der Grenze


Das israelische Militär antwortet auf die Qassam-Angriffe mit Artillerie, Luftwaffe und Einsätzen von Spezialeinheiten. Das Problem ist dabei, dass die Qassam-Raketen vom dicht besiedelten Gazastreifen aus abgefeuert werden. Jeder israelische Militäreinsatz birgt daher Risiken. Denn die meisten Bewohner des Gazastreifens haben nichts mit den Qassam-Raketen zu tun.

Die israelischen Armeeeinsätze und die Angriffe der Hamas mit Qassam-Raketen sollten kein Ende finden. Bis zum August 2005 hatte sich im Gazastreifen weiterer Konfliktstoff angesammelt. Auf dem kleinen Gebiet lebten außer 1,4 Millionen Palästinensern auch etwa 7000 israelische Siedler. Soldaten bewachten die Siedlungen, die den Namen Gusch Katif trugen.

 

Der Sieg der Hamas und die Siedlungspolitik Israels

Doch im Juni 2004 änderte die israelische Regierung Ariel Scharons ihre bis dahin siedlerfreundliche Politik. Der israelische Ministerpräsident sprach von einem Rückzug der Siedler aus dem Gazastreifen. Jede Verhandlung über einen Frieden mit den Palästinensern scheiterte an den Kernfragen, die sich mit dem Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge und dem Verbleib der jüdischen Siedler beschäftigten. Ein Rückzug der Siedler brächte die palästinensische Seite in enormen Zugzwang. Doch brachte auch gerade dieser Zug die radikalislamische Hamas an die Macht. Ein Moment der Schwäche, wie sie es nannten, wurde ausgenutzt um die radikale Propaganda zu verbreiten. Letztendlich führte dies zum letzten Gaza-Krieg.

 

Letztendlich wurden mit der neuen Legislaturperiode auch wieder neue Siedler in das Grenzgebiet gebracht, Israel schneidet sich Stück um Stück vom Gazastreifen ab.

 

Lösungen

Eine viel diskutierte Lösung wäre die 2 Staaten Lösung, doch gibt es viele israelische wie palästinensische Gegner. Die Palästinenser dürfen laut den Israelis nicht zur Bedrohung werden. Viele Palästinenser wünschen sich zu Israel zu gehören, um an mehr Wohlstand zu gelangen, was allerdings zu einer Bevölkerungsmehrheit der Palästinenser führen könnte, wie die Israelis fürchten, und auch aus diesem Grund weitere Flüchtlinge vertreiben.

Man kann weder mit noch ohne sie, ein Konflikt und eine Grenze, die uns noch lange beschäftigen wird.

Kind

Kind

Geschichtliche Hintergründe

Bis 1720 besaß Tibet keine festgelegten Grenzen. Dann wurde das Gebiet Tibet zum chinesischen Protektorat, wobei es eine völlige innere Autonomie besaß. Für China hatte dies den Vorteil, dass seine Grenzen bis zum Himalaja reichten und sich somit das Einflussgebiet vergrößerte. Tibet wurde Schutz vor umliegenden Mächten gewährt, da diese bei einem Kampf gegen Tibet mit dem Eingreifen der chinesischen Armee rechnen mussten.

Aus diesem Grund argumentiert die chinesische Regierung damit, dass Tibet schon seit mehreren Jahrhunderten ein Teil Chinas sei.

1907 einigten sich Russland und England darauf, dass China die Oberherrschaft über Tibet erhalten sollte. Aus diesem Grund schickte China ihre Armee 1910 nach Tibet um seinen Machtanspruch geltend zu machen. Der Dalai Lama floh ins Exil nach Indien.

Da 1911 die Revolution in China stattfand, verkleinerte sich die Macht Chinas über Tibet stark, da die meisten Garnisonen bis auf eine kleine in der Hauptstadt Lhasa abgezogen wurden. Dies ermöglichte es dem Dalai Lama auch 1912 zurück nach Lhasa zu kehren und am 14.2.1913 die Unabhängigkeit Tibets auszurufen. China gab seinen Machtanspruch auf Tibet während dieser Zeit nicht auf, da es allerdings selbst zerspalten von Bürgerkriegen und durch den Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg abgelenkt war, wurde nicht viel unternommen, diesen Machtanspruch geltend zu machen.

1945 brach in China ein schwerer Bürgerkrieg aus, weshalb die chinesischen Beamten aus Tibet geschickt und die eigenen Armeen aufgerüstet wurden.

Nachdem die Kommunistische Partei in China mit Mao Zedong die Macht in China übernommen hatte, erhob diese erneut Anspruch auf Tibet. Offiziell wollte China Tibet von dem “britisch imperialistischen Joch” befreien. Chinas Volksbefreiungsarmee konnte die schlecht ausgerüstete Armee Tibets zurückschlagen, sodass diese bald kapitulieren musste.
Der damals 15-jährige 14. Dalai Lama übernahm die Regierung Tibets. Auf die Hilfe von Seiten der Vereinten Nationen wartete Tibet vergeblich, da Großbritannien und Indien aufgrund des ungeklärten Rechtsstatus Tibets diese verwehrten.

Am 23.5.1951 unterzeichneten einige Repräsentanten der tibetischen Regierung das 17-Punkte Abkommen. Allerdings besaßen diese nicht die Vollmacht, sodass das Abkommen von tibetischer Seite als nicht rechtskräftig angesehen wurde. Im 17-Punkte Abkommen wurde festgelegt, dass Tibet in das chinesische Regierungsgebiet eingegliedert wird, es wurde ihnen jedoch zugesichert, eine regionale Autonomie, welche nur einen relativ kleinen Teil des ehemaligen Tibets umfasste, mit dem existierenden politischen System zu verwalten. Außerdem garantierte dieses Abkommen den Tibetern Religionsfreiheit. Die Regierung Tibets stimmte im Oktober dem 17-Punkte Abkommen zu. Daraufhin wurde die Volksbefreiungsarmee nach Lhasa geschickt, wonach es beinahe so viele chinesische Soldaten wie Tibeter in diesem Gebiet gab.

In den anderen ehemals tibetischen Gebieten, die der chinesischen Regierung unterstanden, versuchte die Kommunistische Partei, die Landreform und die Sesshaftwerdung der tibetischen Nomaden durchzusetzen, was von der Bevölkerung sehr negativ aufgenommen wurde und am 10.3.1955 zu einem Aufstand führte, der jedoch brutal von der chinesischen Armee niedergeschlagen wurde. Danach organisierten sich verschiedene Stammesgruppen und schlossen sich zum so genannten Khampa-Widerstand zusammen.

Bis 1959 bestand das Regierungssystem unter dem Dalai Lama, bis auf die Außen- und Verteidigungspolitik. Allerdings wurden in Tibet Organe der chinesischen Staatsgewalt eingerichtet, wodurch die faktische Autonomie eingeschränkt wurde. Es wurden daraufhin zwei Autobahnen, die Zentraltibet mit China verbanden, gebaut, um Rohstoffe aus Tibet nach China zu transportieren.

Am 10.3.1959 brach in Lhasa der Tibetaufstand aus. Als Antwort darauf beschossen die chinesischen Truppen die Norbulinka, die Sommerresidenz des Dalai Lamas am 17.3, in der sich dieser aufhielt. Daraufhin floh der 14. Dalai Lama nach Indien.  Bis zum 21.3 brachen in der Stadt Kämpfe der Tibeter gegen die Chinesischen Truppen aus, jedoch wurde der Aufstand von den chinesischen Truppen gewaltvoll beendet. Nach tibetischen Angaben gab es 87 000 Todesopfer während und in den Monaten nach dieser Protestaktion.

1971 wurden die ersten Kernwaffen nach Tibet gebracht. Heute unterhält China 17 geheime Radarstationen, 14 militärische Luftwaffenstützpunkte, 8 Raketenabschussbasen, 8 Abschussbasen für Interkontinentalraketen, 70 Raketen mit mittlerer Reichweite und 20 Mittelstreckenraketen in Tibet.

In den folgenden Jahren bis 1976 wurden mehrere tausend Klöster und fast alle anderen Bildungs- und Kulturstätten Tibets von den chinesischen Truppen zerstört.

Seit 1982 siedelte die chinesische Regierung besonders chinesische technische, geschäftliche und unternehmerische Fachkräfte nach Tibet um, die den Markt für chinesische Fertigwaren öffnen sollten. In den folgenden Jahren verloren daher viele Tibeter ihre Arbeitsplätze. Vor allem jene, die eine bessere Qualifizierung forderten, wurden von Chinesen besetzt, wodurch bis heute ein starkes Ungleichgewicht der Einkommen herrscht.

1984 startete die chinesische Regierung ein Projekt, das tibetische Unternehmen fördern sollte. Allerdings kamen die Gelder fast ausschließlich chinesischen Unternehmen in Tibet zugute, weshalb die tibetische Bevölkerung immer mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurde.

1999 stellte die Weltbank China Gelder zur Verfügung um über 60.000 Chinesen nach Tibet umzusiedeln, angeblich um die dortige Armut zu verringern.

Tibets Grenzen – Swantje

Tibets Grenzen

 

Allgemein

 

Bevölkerung: 2.630.000 (2,2 Einwohner/km²) davon 81& auf dem Land, 19% in den Städten

Fläche: 1.228.400 km² (entspricht 12,8% der Fläche Chinas)

derzeitiger Gouverneur: Qamba Puncog

Analphabetenrate: 32%

Lebenserwartung: 67 Jahre

Verfügbares Einkommen: Stadt: US$ 1051, Land: US$ 259

Deutsch – Dänische – Grenze

Das Danewerk war die  südliche Grenzfestigung des dänischen Reiches im Zeitraum vom 7. – 12Jh. In dieser Zeit wurde die Grenze bis zu 6mal umgebaut.

Zu diesem Zeitpunkt war die Befestigung rund 6m hoch und 30m breit, verstärkt wurde sie mit Ziegelsteinen.

Das Danewerk sicherte zu dieser Zeit auch die Kontrolle über den Ochsenweg. Als Holsteindann unter Waldemar II. Reichsteil wurde, verlor das Danewerk seine Bedeutung.danewerk21

Die nächsten Veränderungen gab es dann zu den Schleswigschen Kriegen.

Der erste Schleswigsche Krieg begann 1848 und endete 1851. Der Auslöser dieses Krieges waren sowohl nationale als auch politische Spannungen im dänischen Gesamtstaat und dem Erbanspruch des Augustenburgischen Fürstenhauses.

Zu diesem Zeitpunkt verlief die Deutsch- Dänische- Grenze entlang der Eider und Rendsburg war zu diesem Zetpunkt Garnisionsstadt. Mit der Unterstüzung von Preußen bzw. unter der Führung von Bismarck gelang es Rendsburg einzunehmen und die dänischen Truppen bis nach Flensburg zurück zu drängen.

Der einzige Grund warum Dänemark überhaupt der Deutsche Macht entgegen halten konnte war, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine Marine vorhanden war.

Das Ende fand dieser Streit im Frieden von Malmö.

Nach dem ersten Schleswigschen Krieg gehörten Schleswig, Holstein und Lauenburg zwar zum dänischen Königreich, sollten sich aber selbst verwalten. Als das Königreich jedoch Schleswig zum Königreich zugehörig machte, brach der 2.te SChleswigsche Kreig aus oder auch der Deutsch- Danische Krieg.

Dieser brach 1864 aus, nachdem die Dänen der Forderung Preußens nicht nach kam ihre Verfassung Schleswigs betreffend aufzuheben. Sie überschritten die Grenze und griffen das Dänische Königreich an.

Nachdem Krieg gehörten Schleswig und Holstein zu Österreich und das Herzogtum Lauenburg zu Preußen.jutland_peninsula_map

Die jetzt bekannte Grenze wurde nach einer Volksabstimmung zur Zeit des ersten Weltkrieges gezogen 1920 fiel nach einer Volksabstimmung im nördlichen und mittleren Schleswig  dessen nördlicher Teil – Nordschleswig – an Dänemark.

Diese Grenze besteht auch heute noch und mit der Aufhebung der Grenze im Sinne von Kontrollen und dem Gedanken der EU, gibt es auch viele Arbeitnehmer die über die Grenze gehen um Arbeit zufinden, vorallem in Handwerklichen berufen, pendeln jeden Tag mehrere Tausend von Schleswig Holstein nach Dänemark.

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Seegrenzen

Allgemein dienen Seegrenzen genauso wie Landgrenzen dazu, zwei Staaten voneinander zu trennen und Zustaendigkeiten und Gebiete zuzuteilen. Seegrenzen lassen sich in 3 Zonen unterteilen:

Basislinie: 12 Meilen (ca. 22km) vom Festland bis ins Meer hinaus. Diese Gewässer werden Küstengewässer genannt und unterliegen der totalen Kontrolle des jeweiligen Staates.

Anschlusszone: Die folgenden 12 Meilen (12-24 ab Küste) werden Anschlusszone genannt. Hier ist der Staat berechtigt Straftaten durch Polizei und Zoll verfolgen zu lassen und Kontrollen durchzuführen.

Darauf folgt die Wirtsschaftszone, die ein 200 Seemeilen breites Band bildet. Diese Zone ist ausschließlich zu wirtschaftlichen Zwecken zu nutzen.

Ist eine Teilung des Meeres zwischen Staaten auf Grund eines zu schmalen Gewaessers auf diese Weise nicht moeglich, so wird das Gewaesser zwischen Staaten zu gleichen Teilen aufgeteilt.

Karte der Ostsee

Zur Zeit der Sowjetunion war die Ostsee (s.o.) ein wichtiges Gewässer, aber es war auch sehr gefährlich. So wurde die Ostsee ständig von Sowjetschiffen überwacht. Besonders stark waren diese Kontrollen im Bereich der Ostsee vor der DDR. Die Menschen der DDR sahen in der Ostsee einen Fluchtweg aus der DDR in die BRD.

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Gegen Ende der DDR war der Strand Boltenhagen der einzige, der noch für die Öffentlichkeit geöffnet war und somit die Chance zur Flucht bot. Diese wurden selbstverständlich Nachts durchgeführt und es wurde nur das Nötigste (Floß/Boot, ein wenig Proviant, Kompass) mitgenommen.

Insgesamt gab es etwa 7000 versuchte Ostseefluchten, von denen nur etwa 13% von Erfolg und einem besseren Leben gekrönt wurden.

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An der Seebrücke in Boltenhagen wird der Flüchtlinge mit einem Gedenkstein gedacht.

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Über der Ostsee leuchtete für uns das Licht der Freiheit