Gazastreifen

Nana Mareike Ehlers

Die Grenze zu einem Staat, der noch nicht ist.

Die Grenze Israel – Gazastreifen

allg. Infos unter https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/gz.html

Allgemeines

Karte - Gazastreifen

Karte - Gazastreifen

Der Gazastreifen, ein Streifen palästinensischer Selbstverwaltung, der von Israel im 6-Tage-Krieg besetzt wurde, ist ein Ort der ständigen Spannungen und Konflikte.

Durch die Ansiedlung israelischer Siedler durch die israelische Regierung im autonomiebestrebten., hauptsächlich muslimischen Gaza-Gebiet, wurde die Herrschaft Israels besiegelt.

 

Ein kleinerer Zaun…und Raketen

Die Barriere konnte manche der Selbstmordattentäter aufhalten, doch niemanden davon, illegale Tunnel unter den Grenzanlagen hindurch in die Freiheit zu buddeln. Reglemäßig werden solche Tunnel entdeckt und zerstört. Doch die Angriffe aus dem Gazastreifen gegen Israel gehen weiter. Die eingesetzte Waffe heißt Qassam, benannt nach dem Rebellenführer Izz ad-Din al Qassam, der in den 1930er Jahren gegen die britische Mandatsmacht in Palästina kämpfte. Der Ort Sderot taucht wegen der Qassam-Einschläge immer wieder in den Nachrichten auf. Vom Gazastreifen sind es nur fünf Kilometer zu der israelischen Kleinstadt im Grenzgebiet. Mitglieder der Hamas und anderer radikaler Palästinenserorganisationen feuern die selbst hergestellten Raketen seit Oktober 2001 immer wieder vom Gazastreifen aus Richtung Israel.

Tunnel unter der Grenze

Tunnel unter der Grenze


Das israelische Militär antwortet auf die Qassam-Angriffe mit Artillerie, Luftwaffe und Einsätzen von Spezialeinheiten. Das Problem ist dabei, dass die Qassam-Raketen vom dicht besiedelten Gazastreifen aus abgefeuert werden. Jeder israelische Militäreinsatz birgt daher Risiken. Denn die meisten Bewohner des Gazastreifens haben nichts mit den Qassam-Raketen zu tun.

Die israelischen Armeeeinsätze und die Angriffe der Hamas mit Qassam-Raketen sollten kein Ende finden. Bis zum August 2005 hatte sich im Gazastreifen weiterer Konfliktstoff angesammelt. Auf dem kleinen Gebiet lebten außer 1,4 Millionen Palästinensern auch etwa 7000 israelische Siedler. Soldaten bewachten die Siedlungen, die den Namen Gusch Katif trugen.

 

Der Sieg der Hamas und die Siedlungspolitik Israels

Doch im Juni 2004 änderte die israelische Regierung Ariel Scharons ihre bis dahin siedlerfreundliche Politik. Der israelische Ministerpräsident sprach von einem Rückzug der Siedler aus dem Gazastreifen. Jede Verhandlung über einen Frieden mit den Palästinensern scheiterte an den Kernfragen, die sich mit dem Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge und dem Verbleib der jüdischen Siedler beschäftigten. Ein Rückzug der Siedler brächte die palästinensische Seite in enormen Zugzwang. Doch brachte auch gerade dieser Zug die radikalislamische Hamas an die Macht. Ein Moment der Schwäche, wie sie es nannten, wurde ausgenutzt um die radikale Propaganda zu verbreiten. Letztendlich führte dies zum letzten Gaza-Krieg.

 

Letztendlich wurden mit der neuen Legislaturperiode auch wieder neue Siedler in das Grenzgebiet gebracht, Israel schneidet sich Stück um Stück vom Gazastreifen ab.

 

Lösungen

Eine viel diskutierte Lösung wäre die 2 Staaten Lösung, doch gibt es viele israelische wie palästinensische Gegner. Die Palästinenser dürfen laut den Israelis nicht zur Bedrohung werden. Viele Palästinenser wünschen sich zu Israel zu gehören, um an mehr Wohlstand zu gelangen, was allerdings zu einer Bevölkerungsmehrheit der Palästinenser führen könnte, wie die Israelis fürchten, und auch aus diesem Grund weitere Flüchtlinge vertreiben.

Man kann weder mit noch ohne sie, ein Konflikt und eine Grenze, die uns noch lange beschäftigen wird.

Kind

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