Heinrich Harrer – 7 Jahre in Tibet

Der Österreicher Heinrich Harrer nahm 1939 an einer von den Nationalsozialisten organisierten Expedition zum Himalaya teil. Seit Oktober 1933 gehörte er der SA an, 1938 trat er der NSDAP und der SS bei.

Aufgrund des Ausbruches des 2. Weltkrieges wurde er in Indien gefangen genommen. Er schaffte es, zu entkommen, gemeinsam mit dem Diplomingenieur Aufschnaiter. Sie flüchteten zu Fuß 21 Monate, 2.000 Kilometer nach Lhasa, da dies zu diesem Zeitpunkt noch unabhängig von China war. Dort berieten sie den 14. Dalai Lama. Als die chinesische Regierung 1950 den Machtanspruch auf Tibet geltend machen wollte, floh Harrer und kehrte später nach Europa zurück.

Über seine Erlebnisse schrieb Heinrich Harrer sein Buch „7 Jahre in Tibet“.
Dieses wurde auch verfilmt mit dem Regisseur Jean-Jaques Annaud und den Darstellern Brad Pitt, David Thewlis und Jamyang Jamtsho Wangchuk, welche daraufhin ein lebenslanges Einreiseverbot nach China erhielten. Allerdings weicht die im Film erzählte Geschichte in mehreren Punkten vom Buch ab.

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