Deutsch – Dänische – Grenze

Das Danewerk war die  südliche Grenzfestigung des dänischen Reiches im Zeitraum vom 7. – 12Jh. In dieser Zeit wurde die Grenze bis zu 6mal umgebaut.

Zu diesem Zeitpunkt war die Befestigung rund 6m hoch und 30m breit, verstärkt wurde sie mit Ziegelsteinen.

Das Danewerk sicherte zu dieser Zeit auch die Kontrolle über den Ochsenweg. Als Holsteindann unter Waldemar II. Reichsteil wurde, verlor das Danewerk seine Bedeutung.danewerk21

Die nächsten Veränderungen gab es dann zu den Schleswigschen Kriegen.

Der erste Schleswigsche Krieg begann 1848 und endete 1851. Der Auslöser dieses Krieges waren sowohl nationale als auch politische Spannungen im dänischen Gesamtstaat und dem Erbanspruch des Augustenburgischen Fürstenhauses.

Zu diesem Zeitpunkt verlief die Deutsch- Dänische- Grenze entlang der Eider und Rendsburg war zu diesem Zetpunkt Garnisionsstadt. Mit der Unterstüzung von Preußen bzw. unter der Führung von Bismarck gelang es Rendsburg einzunehmen und die dänischen Truppen bis nach Flensburg zurück zu drängen.

Der einzige Grund warum Dänemark überhaupt der Deutsche Macht entgegen halten konnte war, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine Marine vorhanden war.

Das Ende fand dieser Streit im Frieden von Malmö.

Nach dem ersten Schleswigschen Krieg gehörten Schleswig, Holstein und Lauenburg zwar zum dänischen Königreich, sollten sich aber selbst verwalten. Als das Königreich jedoch Schleswig zum Königreich zugehörig machte, brach der 2.te SChleswigsche Kreig aus oder auch der Deutsch- Danische Krieg.

Dieser brach 1864 aus, nachdem die Dänen der Forderung Preußens nicht nach kam ihre Verfassung Schleswigs betreffend aufzuheben. Sie überschritten die Grenze und griffen das Dänische Königreich an.

Nachdem Krieg gehörten Schleswig und Holstein zu Österreich und das Herzogtum Lauenburg zu Preußen.jutland_peninsula_map

Die jetzt bekannte Grenze wurde nach einer Volksabstimmung zur Zeit des ersten Weltkrieges gezogen 1920 fiel nach einer Volksabstimmung im nördlichen und mittleren Schleswig  dessen nördlicher Teil – Nordschleswig – an Dänemark.

Diese Grenze besteht auch heute noch und mit der Aufhebung der Grenze im Sinne von Kontrollen und dem Gedanken der EU, gibt es auch viele Arbeitnehmer die über die Grenze gehen um Arbeit zufinden, vorallem in Handwerklichen berufen, pendeln jeden Tag mehrere Tausend von Schleswig Holstein nach Dänemark.

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